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Informationen zur Anrechnung von Auslandsleistungen Kölner Studierender

Was ist bei der Kurswahl zu beachten?
Anrechnung im Ergänzungsmodul (Kurse und MAP)
Im Ergänzungsmodul ist eine Anrechnung von Kursen aller Niveaustufen möglich. Der Kursinhalt sollte sich mit den in Köln vermittelten Inhalten und Kompetenzen überschneiden. Anrechenbar sind Kurse aus den Bereichen der anglophonen Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaft. Ist im Ausland eine schriftliche oder mündliche Prüfung abgelegt worden, kann diese als unbenotete Modulprüfung des EM angerechnet werden.

Anrechnung im Basis-, Aufbau- oder Schwerpunktmodul (Kurse und MAP)
In den Basis-, Aufbau- oder Schwerpunktmodulen sind die Anrechnungskriterien enger gefasst, als im Ergänzungsmodul. Die wichtigsten Kriterien bei der Anrechnung in diesen Modulen sind:
1. Kursniveau
2. Kursinhalt
3. geprüfte Kompetenz
4. Umfang der Leistung

1. Beachten Sie bitte bei der Auswahl eines Kurses an Ihrer Gastuniversität, dass das Niveau des ausländischen Kurses mit dem des Kölner Kurses, für den Sie die Leistung angerechnet haben möchten, übereinstimmen muss. Beispielsweise können Leistungen dann als Hauptseminar angerechnet werden, wenn es sich im Ausland um einen Kurs des dritten (oder vierten) Studienjahres gehandelt hat. Einführungskurse Ihrer Gastuniversität können i.d.R. nicht für die Aufbau- oder Schwerpunktmodule angerechnet werden. Bei Kursen des zweiten Studienjahres muss eine Einzelfallentscheidung getroffen werden.

2. Im Ausland erbrachte Veranstaltungen müssen inhaltlich zur Ausrichtung des Moduls passen, für das der Kurs angerechnet werden soll (z.B. können literaturwissenschaftliche Kurse nicht für ein sprachwissenschaftliches Modul angerechnet werden). Die Inhalte der Veranstaltungen müssen mit den Inhalten des Faches Englisch übereinstimmen, d.h. es sollten sich um Kurse aus dem Bereich der anglophonen Sprach-, Literatur-, und Kulturwissenschaft handeln. Veranstaltungen, die nicht auf Englisch unterrichtet und geprüft wurden, können in der Regel nicht angerechnet werden.

3. Die in den Lehrveranstaltungen geprüften Kompetenzen müssen vergleichbar sein. Wenn Sie z.B. in Köln eine schriftliche Prüfung anrechnen lassen möchten, müssen Sie im Ausland ebenfalls eine schriftliche Prüfung erbracht haben. Soll eine mündliche Modulprüfung angerechnet werden, muss eine mündliche Prüfungskomponente erbracht worden sein. Diese muss nicht zwingend ein wie am Englischen Seminar I übliches Prüfungsgespräch sein, sondern kann auch z.B. durch eine in-class-presentation erbracht werden. Die Form der Prüfungsleistung kann durch die Kursbeschreibung oder durch eine informelle Bestätigung der Lehrenden nachgewiesen werden.

4. Der Umfang der erbrachten Leistung sollte vergleichbar zu den Kölner Anforderungen sein, wobei der Umfang einer Kölner Hausarbeit z.B. auch durch zwei (oder mehr) schriftliche Leistungen für einen Kurs erbracht werden kann.

Anrechnung im sprachpraktischen Aufbaumodul AM 1 (Academic Writing II und MAP)
Für die Anrechnung des Kölner Kurses Academic Writing II incl. endnotenrelevanter Modulprüfung benötigen wir zusätzlich zur benoteten Dokumentation auf dem Transcript of Records diese von dem/der Lehrenden der ausländischen Universität ausgefüllte Bestätigung:
http://anglistik1.phil-fak.uni-koeln.de/sites/anglistik1/Geschaeftsfuehrung/pdf/Merkblaetter/Anrechnung_AWII.pdf

Notenumrechnung
Die Notenumrechnung von im Ausland erbrachten Leistungen wird vom Englischen Seminar I auf Grundlage der Vorgaben des Prüfungsamts der Philosophischen Fakultät vom 18.01.2017 und 19.02.2019 vorgenommen. Die Umrechnung der auswärtigen Bewertung erfolgt nach der sogenannten 'modifizierten Bayrischen Formel'. Eine Rundung erfolgt nicht. Die zweite Stelle hinter dem Komma wird gestrichen. Sonderfall: Bei Leistungen aus Ländern mit einem Notensystem, das in der anglophonen Tradition steht (GB, Irland, USA) und in denen eine Notenskala 1 bis 100 Punkte/Prozent verwendet wird, wird in der Berechnung der Bayrischen Formel der N(max) Wert 80 eingesetzt, weil erfahrungsgemäß die Bestnoten (über 80 bis 100) äußerst selten vergeben werden. Dies führt bei N(max) = 80% und N(min)= 40% zu folgenden exemplarischen Umrechnungen: 80% = 1,0; 60% = 2,5; 40% = 4,0.
Leistungen, deren Bewertung ausschließlich mit ECTS-Grades ausgewiesen ist, werden mit 'bestanden' bewertet angerechnet und gehen folglich nicht in die Endnote ein.